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NÖ Energieeffizienzgesetz: Alle Förderungen auf einen Blick

08.02.2012
Beim Energieeffizienzgesetz müssen Gemeinden viele Maßnahmen verwirklichen. Vom Land gibt's passende Förderungen.
Bildrechte: Renate Franke/pixelio.de
Niederösterreich soll bis 2015 sämtlichen Strombedarf aus erneuerbaren Energien decken. Damit dieses und viele weitere Ziele erreicht werden können, gibt es mit dem Energieeffizienzgesetz eine Fülle an Neuerungen. Die passenden Förderungen sind nun übersichtlich zusammengefasst.

 Im Oktober 2011 wurden der Energiefahrplan 2030 und das Energieeffizienzgesetz im Landtag beschlossen. Für Gemeinden bedeutete dieser Beschluss eine Fülle an neuen Anforderungen. So muss beispielsweise ein Energiebeauftragter in der Gemeinde gefunden werden, der Veranstaltungen koordiniert, die Bürger informiert und eine Energiebuchhaltung für die Gemeinde führt.

Förderung für Ausbildung von Energiebeauftragten

Ab dem Jahr 2013 wird es Pflicht, dass Gemeinden einen oder mehrere Energiebeauftragte nominieren, sowie eine Energiebuchhaltung führen. Dabei kann es sich um einen Umweltgemeinderat, einen Abfallbeauftragten, einen Brandschutzbeauftragten, einen Energieberater oder um einen Gemeindebediensteten handeln. Diese/r muss eine 40-stündige Ausbildung zum Thema Energieeffizienz (wie insbesondere über bauphysikalische Grundlagen, Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, elektrische Energie) nachweisen können. Dafür stellt das Land nun eine 75-prozentige Förderung, den "Bildungsscheck für NÖ Gemeindebeauftragte", zur Verfügung. Zusätzlich gibt es auf umweltgemeinde.at einen eigenen Bereich, der spezielle Informationen für Umweltgemeinderäte anbietet.

Förderungen für die und von der Gemeinde

Für Gemeinden, die weder beim Klimabündnis, noch beim e5-Programm Mitglied sind, gibt es dennoch eine Vielzahl an Förderungen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ziele speziell bei den öffentlichen Gebäuden zu erzielen, denn ab 31. Dezember 2020 müssen alle öffentlichen Gebäude saniert sein. Diesbezüglich findet man alle Förderungen im Förderratgeber vom Dezember 2011. Vierteljährlich wird dieser auf den neuesten Stand gebracht. Der Energiekompass (http://www.energiefoerderkompass.at/) zeigt mit ein paar Klicks in welchen Bereichen, welche Förderungen und Hilfsmittel zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig haben Gemeinden auch die Möglichkeit mittels eigener Förderungen die Bürger dazu zu bringen, klimaschonende Maßnahmen zu ergreifen. Auch dafür gibt es einen eigenen Leitfaden, der bei der Erstellung sinnvoller Förderungen den Gemeinden zur Seite steht. Von der Elektrofahrradförderung bis zur Förderung bei thermischer Generalsanierung werden den Gemeinden Leitfäden, Textbausteine, Entwürfe für Antragsformulare und Vorschläge für Richtlinien von Seiten des Landes bereitgestellt.

 

Persönliche Beratung

Neben diesem ausgedehnten Online-Informationsangebot, stehen Ihnen für die Fragen, die durch all die Links und PDF-Dokumente nicht beantwortet werden können, die Mitarbeiter der NÖ Energie- und Umweltagentur beim Umwelt-Gemeinde-Telefon 02742/221444 und per E-Mail (gemeindeservice@enu.at) gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Um bei all den aktuellen Veränderungen immer auf dem neuesten Stand zu sein, empfiehlt es sich außerdem den "Umwelt-Gemeinde-Newsletter" zu abonnieren.



Ausbildungsprogramm für Energiebeauftragte mit Terminen

 



Verfasser: Carina Rumpold (presse@gemeindebund.gv.at)



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